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- durchdachte Benutzerführung,
- Darstellungsweise von Informationen,
- und die Gestaltung mit Farben, Formen und Bildern.
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Speyer |
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Land: |
Deutschland |
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Bundesland: |
Rheinland-Pfalz |
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Landkreis: |
Kreisfreie Stadt |
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Region: |
Rhein-Neckar |
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Fläche (km²): |
42,58 |
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Höhe (m ü. NN): |
102,5 |
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Einwohner: |
55.000 |
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Einwohner pro km²: |
1.186 |
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KFZ-Kennzeichen: |
SP |
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Postleitzahlen: |
67346 |
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Vorwahlen: |
06232 |
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Adresse der Verwaltung: |
Maximilianstraße 100
67346 Speyer |
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Website: |
http://www.speyer.de |
Speyer ist eine kreisfreie Stadt am Rhein in Rheinland-Pfalz (Deutschland) mit etwa 55.000 Einwohnern. Als Ausgangspunkt für die rechtsrheinischen Eroberungen errichten römische Soldaten um 10 v.Chr. hier ein Lager für eine 500 Mann starke Infanteriegruppe, das den Impuls zur nachfolgenden Stadtgründung gab. Um das Jahr 150 n.Chr. erscheint die Stadt in der Weltkarte des Griechen Ptolemaios unter dem Namen NOVIOMAGUS; der gleiche Name begegnet im Itinerarium Antonini, einem Anfang des 3. Jahrhunderts n.Chr. verfassten Straßenhandbuch des römischen Reichs. Als Hauptort im Territorium der Nemeter (Civitas Nemetum), eines germanischen Stammes, der bereits seit den Zeiten des Kaisers Augustus auf dem linken Rheinufer ansässig war, taucht zur selben Zeit in Inschriften und auf Meilensteinen der Name NEMETUM, Stadt der Nemeter, für Speyer auf. Im 6. Jahrhundert erhielt die Stadt den Namen SPIRA von dem Speyerbach, der durch sie hindurch fließt.
Geografie
Speyer liegt in der Oberrheinischen Tiefebene knapp 20 km südlich von Ludwigshafen und Mannheim und 34 km (je Luftlinie) nördlich von Karlsruhe an der Rheinmündung des Speyerbachs.
Geschichte
Der Kern der Stadt Speyer liegt auf einer Landzunge, die sich in die Rheinauen schiebt. Zwei spätantike Fundstücke, eine kleine Säule mit dem Christusmonogramm, die als Altar diente, und eine Öllampe sind die ersten Zeugnisse des Christentums in Speyer. Bischöfe werden durchgehend seit dem 6. Jahrhundert erwähnt.
Die entscheidende Epoche für Speyer war die Zeit der Salier, als die Via triumphalis vom Altpörtel zum Speyerer Dom hin angelegt wurde und alle übrigen Straßen fächerförmig vom Dom ausgingen. Im 16. Jahrhundert wurde in Speyer eine Reihe von Reichstagen abgehalten. Berühmt ist vor allem der Reichstag von 1529 durch die Speyerer Protestation.
Während des Pfälzischen Erbfolgekrieges wurde die Stadt von Truppen Ludwigs XIV. völlig zerstört. Danach erreichte Speyer seine alte Bedeutung nie wieder.
10 v. Chr. Anlage des ersten römischen Militärlagers Noviomagus und Ansiedlung der Nemeter auf dem linken Rheinufer in der Civitas Nemetum (archäologische Spuren weisen auf keltische Siedlungstätigkeit in der zweiten Hälfte des vorchristlichen Jahrtausends hin).
346 Für Speyer wird ein Bischof erwähnt.
496/506 Früheste Nennung des Namens Spira.
11. Jahrhundert. Eine Silbermünze aus Speyer gelangt bis auf die Färöer, wie der Münzfund von Sandur belegt.
1030 Der salische Kaiser Konrad II. legt den Grundstein zum Speyerer Dom.
4. Mai 1047 Kaiser Heinrich III. überführt den Leichnam des Heiligen Guido von Pomposa nach Speyer
1076 Kaiser Heinrich IV. bricht von Speyer, seiner Lieblingsstadt, zum Bußgang nach Canossa auf.
1294 Der Bischof verliert die meisten seiner früheren Rechte und die Stadt Speyer ist von nun an Freie Reichsstadt.
1527-1689 Sitz des Reichskammergerichts in Speyer.
1529 Auf dem zweiten Reichstag zu Speyer "protestieren" am 19. April die evangelischen Reichsstände gegen die reformationsfeindlichen Beschlüsse; heute spricht man von der Speyerer Protestation (das heißt gegen die Aufhebung des "Abschieds" von 1526).
1689 Die Stadt wird im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen unter General Mélac fast ganz zerstört (großer Brand in Speyer, erst 1698 beginnt der Wiederaufbau).
1792 Speyer wird von französischen Revolutionstruppen erobert und bleibt bis 1814 unter französischer Herrschaft. Es wird Sitz einer Unterpräfektur im Departement Donnersberg.
1816 Die Stadt wird Kreishauptstadt der Pfalz und ist Sitz der Regierung des Bayerischen Rheinkreises, später Bayerische Pfalz (bis zum Ende des 2. Weltkrieges).
1893-1904 Bau der Gedächtniskirche zur Erinnerung an die Speyerer Protestation von 1529.
1923 Autonome Regierung der Pfalz
1924 Attentat auf deren Präsidenten Franz Josef Heinz
1930 Am 27. Mai verlässt die französische Armee, am 24. Juni die Gendarmerie die Hauptstadt der Pfalz. Zum Domjubiläum (900 Jahre Grundsteinlegung) ist erstmals seit 1871 der Domnapf mit 1560 Litern Wein gefüllt. Seitdem wird der Brauch, der einst bei Amtsantritt eines Speyerer Bischofs üblich war, zu besonderen Anlässen wiederholt.
1933 Bau der ersten festen Speyerer Rheinbrücke.
1936 Speyer wird Garnisonsstadt. Bis Kriegsende lagen u.a. Teile der Infanterie-Regimenter 104 und 110 sowie die Wehrbezirksverwaltung (bis 1941) in der Stadt, dazu Flak- und Ersatzeinheiten.
1938 Pogromnacht: Nationalsozialisten setzen die 1837 erbaute Synagoge in Brand. 1940 folgt die Deportation von mehr als 50 Speyerer Juden; nur wenige überleben den Holocaust.
1945 Rheinbrücke durch deutsche Truppenteile gesprengt. Amerikanische Truppen besetzen die Stadt, kurz darauf von französischer Armee abgelöst. Im Zweiten Weltkrieg sind mindestens 1464 Speyerer gefallen, 263 bleiben vermisst.
1947 Gründung der Staatlichen Akademie für Verwaltungswissenschaften (heute: Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer).
1956 Neue Rheinbrücke; Partnerschaft mit Spalding (Großbritannien), 1959 mit Chartres.
1957 Beginn der Domrestaurierung im Hinblick auf die 900-Jahrfeier seiner Weihe 1961; eine neue große Restaurierung läuft 1996 an.
1988 Besuch von Papst Johannes Paul II. Weitere Staatsbesuche unter anderem durch US Präsident Ronald Reagan, US-Präsident Bill Clinton sowie den sowjetischen Präsidenten Michael Gorbatschow.
1998 Die Stadt wird mit dem Europapreis für ihre hervorragenden Bemühungen um den europäischen Integrationsgedanken ausgezeichnet.
1990 Die Stadt feiert ihr 2000 jähriges Bestehen.
2006 zum zweiten Male nach 1990 Ausrichter des Rheinland-Pfalz-Tages (vom 19. bis 21. Mai 06)
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